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Wie Sie sich diesen Sommer vor der Hitze schützen: 

Unsere besten Tipps und Empfehlungen


Da die Temperaturen steigen und der Sommer in vollem Gange ist, war es noch nie so wichtig, sich bei Hitze zu schützen, insbesondere am Arbeitsplatz. Hitze und UV Strahlung sind echte Berufsrisiken auf der Baustelle. Hitzeerschöpfung und Hitzschlag sind medizinische Notfälle, die sich schnell entwickeln können, insbesondere bei körperlicher Arbeit in direkter Sonneneinstrahlung oder in schlecht belüfteten Innenräumen. Arbeiter im Freien auf Baustellen und in der Logistik sind am stärksten gefährdet, aber auch Personen in Lagerhallen, Fabriken und Büros können betroffen sein, wenn die Temperaturen klettern.

Mit den richtigen Gewohnheiten, der passenden Ausrüstung und ein wenig Achtsamkeit sind die Risiken sehr gut beherrschbar. Hier sind unsere besten Tipps zu Ihrem Schutz sowie einige Empfehlungen unserer Experten für die richtige Ausrüstung, damit Sie die ganze Saison über sicher und komfortabel arbeiten können.

1. Ausreichend trinken

Es klingt einfach, aber eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist Ihre erste Verteidigungslinie gegen hitzebedingte Erkrankungen. Der entscheidende Punkt: Trinken Sie, bevor Sie Durst verspüren. Sobald das Durstgefühl einsetzt, befindet sich Ihr Körper bereits auf dem Weg zur Dehydrierung.

Für die meisten Erwachsenen liegt der tägliche Wasserbedarf zwischen 1,8 und 2,5 Litern, abhängig von Körpergewicht und Schweißmenge. Bei Hitze oder körperlicher Aktivität steigt dieser Wert. Anstatt große Mengen auf einmal zu trinken, empfiehlt es sich, den ganzen Tag über kleine Mengen regelmäßig zu sich zu nehmen. Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie verdünnte Fruchtsäfte helfen dabei, die durch das Schwitzen verlorenen Elektrolyte und Mineralstoffe wieder aufzufüllen.

Praktische Tipps nach Arbeitsumgebung:

Bau- und Außenbaustellen: Sorgen Sie dafür, dass vor Ort stets kühles Wasser verfügbar ist, und machen Sie das Trinken zu einem festen Bestandteil jeder Pause.

Lagerhäuser und Logistik: Stellen Sie Wasserstationen in regelmäßigen Abständen entlang Ihrer Route auf und warten Sie nicht, bis Sie den Pausenraum erreichen.

Fabriken: Seien Sie besonders aufmerksam in der Nähe wärmeentwickelnder Maschinen, wo die Umgebungstemperatur deutlich höher sein kann.

Büros: Klimaanlagen können unmerklich zur Dehydrierung beitragen. Stellen Sie eine Wasserflasche auf Ihren Schreibtisch und füllen Sie diese regelmäßig auf.

2. Die richtige Kleidung und das richtige Schuhwerk tragen

Was Sie tragen, spielt eine wichtige Rolle, wenn die Temperaturen steigen. Entscheiden Sie sich für helle, atmungsaktive, locker sitzende und schweißableitende Kleidung, um Wärmestau zu vermeiden und den Körper kühl zu halten. Vermeiden Sie dunkle Farben und synthetische Stoffe, die Wärme speichern.

Beim Schuhwerk gelten dieselben Grundsätze. Heiße und feuchte Füße sind nicht nur unangenehm, sondern können auch zu Blasen, Ermüdung und verminderter Konzentration führen, was in einem Arbeitsumfeld ein ernstes Sicherheitsrisiko darstellt. Greifen Sie wann immer möglich zu leichten Sicherheitsschuhen oder Modellen mit thermoregulierendem Futter, wie unserem aktiv-X Funktionsfutter, damit Ihre Füße den ganzen Tag über trocken und komfortabel bleiben.

Unsere Schuhempfehlungen

Ob auf der Baustelle, im Lagerhaus oder in einem eher städtischen Arbeitsumfeld: Wir haben für jede Situation das passende Modell. Alle Schuhe sind mit dem aktiv-X Funktionsfutter für eine überlegene Temperaturregulierung sowie dem clima-stream-Konzept für eine aktive Belüftung ausgestattet.

Sommerschuhe für Herren:

Sommerschuhe für Damen:

3. Vor UV-Strahlung schützen

Ein Sonnenbrand heilt zwar, aber der angerichtete Schaden summiert sich im Laufe der Zeit. Jede Sonnenexposition erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Für Beschäftigte im Freien, insbesondere auf Baustellen, in der Landschaftspflege oder in offenen Logistikbereichen, ist UV-Strahlung eines der am häufigsten unterschätzten Berufsrisiken. Sonnenschutz ist daher nicht nur eine persönliche Gesundheitsfrage, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitssicherheit.

So können Sie sich schützen:

  • Bedecken Sie sich: Tragen Sie Kleidung, die so viel Körperfläche wie möglich bedeckt. Lange Ärmel aus einem leichten, atmungsaktiven Stoff bieten deutlich mehr Schutz als nackte Arme in direkter Sonne.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille: Schützen Sie Ihre Augen vor schädlicher UV-Strahlung, besonders wenn Sie in der Höhe oder in der Nähe von reflektierenden Oberflächen arbeiten.
  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung: Ein breitkrempiger Hut oder ein Schutzhelm mit Sonnenschutzvorsatz bietet den besten Schutz für Gesicht, Nacken und Ohren.
  • Verwenden Sie Sonnenschutzmittel: Tragen Sie auf allen unbedeckten Hautpartien ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher) auf, besonders wenn Sie in T-Shirt und kurzer Hose arbeiten. Tragen Sie es alle zwei Stunden erneut auf, bei starkem Schwitzen auch häufiger.
  • Beachten Sie die Hochrisikozeiten für UV-Strahlung: Die UV-Strahlung ist zwischen 11 und 15 Uhr am stärksten. Planen Sie Außenarbeiten nach Möglichkeit außerhalb dieser Zeiten.

4. Die Umgebung im Blick behalten

Hitze beeinträchtigt nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern kann auch ein ernstes Gesundheitsrisiko darstellen, wenn man nicht aufpasst. Einige kluge Anpassungen Ihrer Arbeitsroutine können einen großen Unterschied machen, unabhängig von Ihrem Arbeitsumfeld.

  • Verlagern Sie anstrengende Aufgaben in die kühleren Tageszeiten. Planen Sie körperlich anspruchsvolle Arbeiten nach Möglichkeit in die frühen Morgenstunden, bevor die Temperaturen ihren Höchststand erreichen. Dies ist besonders wichtig auf Baustellen und in der Außenlogistik.
  • Machen Sie häufiger kürzere Pausen im Schatten, anstatt einer oder zwei langen Pausen. Dadurch kann Ihr Körper seine Temperatur effektiver regulieren und ein Wärmestau wird verhindert.
  • Kennen Sie die Gefahrenschwellen. Bei Temperaturen von 30 bis 35 °C und darüber wird das Risiko einer Hitzeerschöpfung sehr real. Achten Sie auf Warnsignale wie Schwindel, Übelkeit, starkes Schwitzen, schnellen Herzschlag und Schwäche, bei sich selbst und bei Ihren Kolleginnen und Kollegen.
  • Verbessern Sie die Belüftung, wo es möglich ist. Stellen Sie in Fabriken und Lagerhäusern sicher, dass Ventilatoren, Lüftungsanlagen sowie geöffnete Türen und Fenster optimal genutzt werden. Selbst eine geringe Luftbewegung macht einen erheblichen Unterschied.
  • Passen Sie aufeinander auf. Hitzeerkrankungen können sich schnell entwickeln und das Urteilsvermögen beeinträchtigen, bevor die betroffene Person es überhaupt bemerkt. Fördern Sie eine Unternehmenskultur, in der Kolleginnen und Kollegen sich bei Hitzewellen gegenseitig im Blick behalten.